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Sonntag, 24-09-2017

Berufliche Rehabilitation

Wir bilden gezielt aus und setzen alles daran, dass die jungen Menschen nach der Ausbildung auch einen Arbeitsplatz finden. Das ist oft eine große Herausforderung. Durch die angespannte Lage am Arbeitsmarkt sind Arbeitsplätze rar.

Oft führen nur persönliche Kontakte zum Ziel, einen Arbeitsplatz zu finden. Obwohl Menschen mit Behinderungen ein Recht auf einen Arbeitsplatz haben, wird dieses Gesetz nicht angewandt und eingefordert.

Gemeinsam an einer beruflichen Perspektive arbeiten

Vor Ausbildungsbeginn steht daher zunächst die Prüfung der Arbeitsmarktlage am Heimatort der Kinder und Jugendlichen mit Behinderung. Anschließend sprechen wir mit dem Jugendlichen und den Eltern über die Ausbildungsmöglichkeiten bei Lifegate. Gemeinsam stimmen wir Zeit und Schwerpunkte der Ausbildung auf jeden einzelnen jungen Menschen und die Beschäftigungssituation in seinem Heimatort ab.

In der Ausbildungswerkstatt arbeiten palästinensische und zeitweise auch deutsche Fachkräfte zusammen. In folgenden Bereichen bieten wir derzeit eine Ausbildung an:

  • Schneiderei
  • maschinelle Strickerei
  • Schreinerei
  • Lederverarbeitung/ Schuhreparatur
  • Schlosserei

Darüber hinaus kreieren wir in der Töpferei unsere eigene Keramik und bemalen sie auch. Und auch ein weiteres altes Handwerk haben wir neu belebt. Junge Menschen mit Behinderung sticken nach alten Mustern der Beduinen.

Weitere Ausbildungszweige werden wir in absehbarer Zeit nach dem vollständigen Umzug in unser Lifegate-Haus anbieten können, um noch mehr jungen Menschen mit Behinderung eine berufliche Perspektive zu erschließen.

Auf eigenen Beinen stehen - Ziel auch der beruflichen Rehabilitation

Die Jugendlichen kehren in der Regel nach der Ausbildung bei Lifegate in ihre Heimatorte zurück, leben in ihren Familien und arbeiten vor Ort. Sie sind dann sollen in der Lage sein, einen vollwertigen Arbeitsplatz auszufüllen, den Lebensunterhalt mit ihrer Arbeit zu verdienen und ihre Familie zu unterstützen.

Lifegate hält den Kontakt - auch nach dem Abschluss der Ausbildung

Auch nach der Ausbildung werden die Jugendlichen regelmäßig von uns betreut: die Außendienstmitarbeiter sind Ansprechpartner bei Sorgen und Problemen.

Netzwerk mit Handwerksbetrieben und Kleinunternehmern

In regelmäßigen Abständen stellen wir Kleinunternehmern, Eigentümern von Handwerksbetrieben, regionalen Unternehmern und Institutionen unsere Werkstätten und Ausbildungspläne vor, nach denen wir in den einzelnen Abteilungen vorgehen.

Oft zeigen sich die Unternehmer von der Qualität und Flexibilität der Ausbildung beeindruckt und sagen zu, in Zukunft den Jugendlichen mit Behinderung eine Chance auf einen Arbeitsplatz einzuräumen. Wir können die Ausbildung konkret auf die erforderlichen Kenntnisse, die in den Firmen benötigt werden, abstimmen.